Was sind Plugins?

Und brauche ich sie auf meiner Website?

In meinem Website-Fahrplan beschreibe ich die wichtigsten Fachbegriffe rund ums Thema Webdesign. Dabei vergleiche ich bildlich eine Website mit einem Haus. In dieser Bildsprache bleibe ich jetzt: Wenn die Website ein Haus wäre, wenn die Domain die Adresse des Hauses und der Server das Grundstück wären… Was sind dann Plugins?

Plugins sind Möglichkeiten, das Haus mit technischen oder gestalterischen Features auszustatten. Zum Beispiel könnte man das Haus mit einer Alarmanlage sichern oder die Beleuchtung mit Bewegungsmeldern steuern. Man könnte sich eine Fußbodenheizung einbauen lassen oder eine besondere Bilderwand einrichten usw.

Zurück zur Website:

Plugins sind Erweiterungen. Wie kleine Zusatzprogramme, die du installieren kannst. Jedes bietet eine eigene Zusatzfunktion. Manche schützen deine Website vor Hackern oder vor Spam, andere beschleunigen deine Website. Wieder andere verkleinern automatisch hochgeladene Bilder oder helfen, deine  Suchmaschinenoptimierung zu steuern, einen Online-Shop einrichten, Bildergalerien erstellen und und und.

Mit Plugins rüstest du deine Seite sozusagen auf.

Verschiedene Funktionen im Überblick:

  • Pagebuilder (zur einfacheren Gestalten der Website)
  • Kontaktformulare
  • Schutz der Website vor Spam oder Hackerangriffen
  • Beschleunigung der Website
  • Datensicherung
  • Bildergalerien
  • Hilfe bei der Suchmaschinenoptimierung
  • Online-Shops
  • Anmeldeformularen (für Newsletter)
  • Pop-Ups
  • Mega-Menüs

 

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Was muss man bei der Auswahl beachten?

Ich achte – neben den Funktionen – vor allem auf zwei Kriterien: zum einen, wann es das letzte Mal vom Hersteller aktualisiert wurde und zum anderen, wie viele (gute!) Bewertungen es hat. Die Aktualität spielt aus zwei Gründen eine große Rolle: Erstens erkennt man daran, dass das Plugin stetig weiterentwickelt wird und zweitens ist die Sicherheit des Plugins dadurch höher zu bewerten. Theoretisch könnte jedes alte, nicht aktualisierte Plugin eine Sicherheitslücke darstellen, welche Hackern Türen öffnet. Außerdem könnte bei Plugins, die lange nicht aktualisiert wurden, die Kompatibiltät mit der neuesten WordPress-Version eingeschränkt sein.

Viel hilft viel?

Es ist natürlich verlockend, ganz viele verschiedene Plugins für diverse Anwendungen einzurichten. Allerdings sollte man hier ein bisschen zurückhaltend sein und nur die wirklich notwendigen Plugins installieren. Denn jedes Plugin, welches eigentlich nicht unbedingt benötigt wird, bläht WordPress unnötig auf und verlangsamt deine Seite.

 

Wo finde ich Plugins und wie installiere ich sie?

Gehe in dein Dashboard auf Plugins – installieren. Dort gibt es ein Suchfeld, in das du Suchbegriffe eingeben kannst. Natürlich kannst du auch vorher in der Google-Suche zu deinem Thema nach Plugin-Tipps suchen. Die vorgeschlagenen Plugins kannst du dann anschließend im Suchfeld eingeben. Manche sind kostenpflichtig, diese muss man dann auf der Entwicklerseite kaufen und downloaden. Anschließend kann die Zip-Datei auf der gleichen Seite hochgeladen werden. Dann nur noch auf „installieren“ und später „aktivieren“ klicken. Dein Plugin findest du dann meistens links in der schwarzen Dashboard-Leiste oder unter Einstellungen.

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